EMDR oder Wingwave® im Coaching

Flugangst, Dauerstress, PTBS - seit 1987 die amerikanische Psychologin Dr. Francine Shapiro die heilsame Wirkung der wachen REM-Phasen aufgedeckt hat, wird EMDR von TherapeutInnen in aller Welt erfolgreich eingesetzt (hier eine von Präsentation von Michaela Huber). Bei PTBS (Posttraumatischer Belastungsstörung), die nach einem Trauma auftreten kann und mit hoher Schreckhaftigkeit, Flashbacks, Schlafstörungen, Albträumen, Vermeidungsverhalten (soziale Isolation) und Reizbarkeit einhergeht, wird EMDR sogar von der Krankenkasse übernommen. EMDR ermöglicht es Betroffenen, sich nach wenigen Anwendungen deutlich entlastet zu fühlen. Ist das nicht enorm?

WingWave® im Coaching 

Coaches nutzen EMDR, um ihre Klienten von Alltagslasten oder Blockaden zu befreien - und wieder war es eine Frau, die das Verfahren für das Coaching ausgebaut hat. Cora Besser-Siegmund hat EMDR nach Deutschland gebracht und mit einem kinesiologischen Test so kombiniert, dass die Anwendung sicher und zuverlässig bei Coachees angewendet werden kann und darf: wingwave® heisst die Methode, sie ist wissenschaftlich untersucht und für wirksam befunden worden. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Mann Harry und zusammen haben die beiden inzwischen viele tausend Coaches ausgebildet. Im Coaching geht es meist weniger um die Verarbeitung von Traumata und mehr um die Reduktion von Stress oder dem Auflösen von Blockaden. Eine “Rede halten”, Spitzenleistungen im Sport erbringen oder Lernblockaden zu reduzieren, nicht nur bei Kindern und Jugendlichen. Dennoch kommt es auch im Coaching vor, dass traumatische Erlebnisse uns davon abhalten, unser Potential voll auszuschöpfen.

Trauma im Coaching 

Diese Traumata müssen uns gar nicht mehr bewusst sein und häufig schätzen wir die Nachhaltigkeit dieser Erlebnisse auch falsch ein: ein Trauma muss kein furchtbarer Unfall sein oder ein Missbrauch in der Kindheit. Manchmal sorgen ganz andere Erlebnisse dafür, dass wir ein Leben lang darunter leiden: Für ein Kind kann es traumatisch sein, wenn der beste Freund wegzieht. Wird dieses “ich habe meinen Freund verloren” nicht gut aufgefangen, dann kann es dazu führen, dass wir lernen: “Es lohnt sich nicht, mich zu binden -  irgendwann werde ich alleine gelassen.” Das ist sowohl für persönliche, als auch für Geschäftsbeziehungen fatal. Ähnliches gilt für Babys, die zu früh in den Kindergarten müssen. Auch sie können traumatisiert werden. Denn Babys verstehen nicht, dass die Eltern arbeiten wollen oder müssen. Sie spüren: ich bin alleine und fühle mich hilflos ausgeliefert. Als Erwachsene  werden sie das so nicht in Worte kleiden können, aber sie werden danach HANDELN. Sie werden vielleicht versuchen, allen zu gefallen, damit sie nicht “wieder verlassen” werden - oder binden sich erst gar nicht. Oder sie haben den bedingungslosen Anspruch auf Loyalität, was PartnerInnen und Mitarbeiter sehr unter Druck setzen kann.

Sie sehen: ein frühkindliches Trauma hat viele Gesichter. Sie beeinflussen unbewusst unseren Alltag.

Wir spüren, dass irgendetwas nicht so ist, wie es für uns sein sollte: unser Bindungsverhalten fühlt sich für uns nicht stimmig an, was häufige Beziehungswechsel oder -abbrüche bedeuten kann - oder das Klammern an eine Beziehung, die längst am Ende ist und uns nicht mehr gut tut.

Oder wir haben ein grundlegendes Misstrauen in Andere und fragen uns, warum eigentlich?

Vielleicht haben wir einen übersteigerten Anspruch an unsere Mitmenschen oder einen starken Geltungsdrang - gekoppelt mit dem Wunsch nach Anerkennung. Das mag alles nichts “Großes” sein, dennoch zieht es Energie und schwächt uns im falschen Moment.

Stimmen, die unerhört bleiben, werden UNERHÖRT!

Irgendwann wird die innere Stimme lauter, die sagt: irgendwas ist da los. Wir stellen fest, dass es Muster in unserem Leben gibt, die sich wiederholen und uns stören oder belasten. Oder es kommt zu einer Trennung, die so an die Grundmauern geht, dass wir nicht mehr in der Lage sind, unserem Tagesgeschäft nachzugehen. Wir werden abgelenkt und fahrig.

Was auch immer die Symptomatik sein mag: es geht darum, unser Leben leichter zu erleben. Uns nicht mehr selbst im Weg zu stehen. Uns nicht mehr selbst zu behindern durch Traumata, die wir sehr früh erlebt haben und nach deren Erfahrungen wir noch als Erwachsene leben.

Wenn Sie erkannt haben, dass Sie durch solche Muster gehindert werden, frei zu leben und selbstbestimmt zu handeln, kann ein Coach helfen, um z.B. mit Wingwave® herauszufinden, wo der Auslöser liegt - und dann kann dieser endlich verarbeitet werden.

Wingwave® ist als Kurzzeit-Coaching angelegt, was bedeutet, dass es schnell und effizient unterstützt. EMDR hilft effizient gegen Trauma. Wingwave® hilft Ihnen, sich besser zu verstehen und sich von altem Ballast zu befreien.

Oft kommt es meinen Klienten im Anschluss an mein Coaching so vor, als “sei ja gar nichts gewesen”. Und genau so darf es sich auch anfühlen!

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Wieso, weshalb, warum: Wingwave®

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Ist das Eu-Stress oder kann das weg?