Wieso, weshalb, warum: Wingwave®
In meinem Fall lautet die Antwort: ich hatte Flugangst. So richtig.
Mit Schweißausbrüchen, Mundtrockenheit, Herzrasen, Todesangst.
So schlimm, dass ich nicht mal auf der Hochzeit meines Bruders war, der bloß eine gute Stunde weit in London gelebt hat. So schlimm, dass kein Urlaub mehr Genuss sein konnte, der nicht mit Auto oder Bahn zu erreichen war (okay, dass das in Corona-Zeiten wieder zum Luxus gehört, war mir damals nicht klar).
In meinem Fall konnte ich dem Fliegen ausweichen, denn ich musste es nicht beruflich tun.
Viele Menschen hingegen müssen wöchentlich fliegen. Was für eine Qual, wenn die Fliegerei mit Ängsten verbunden ist!
Ängste schränken ein. Immer - aber nicht für immer!
Ängste werden in den allermeisten Fällen nicht von alleine besser. manchmal weitet sich eine konkrete Angst sogar auf andere Lebensbereiche aus. Ich mochte mich nicht mehr einschränken lassen - und habe mir einen Profi gesucht. Dieser Profi war Marion Klimmer. Sie hat bei mir Wingwave® angewendet und mir damit excellent geholfen! Wir brauchten nur ein paar Settings und Fliegen wurde zwar nicht mein Hobby, aber ich konnte symptomfrei fliegen! Und ich habe sogar die Nacht davor gut geschlafen. Hammer! Wie großartig Wingwave® wirkt und auch, wie souverän Marion diese Methode bei mir angewendet hat, lesen Sie hier. Nachdem ich meine Flugangst mit Hilfe von Wingwave® glücklich überwunden hatte, habe ich mich ebenfalls zum Wingwave®-Coach ausbilden lassen. Ich wende Wingwave® inzwischen erfolgreich bei meinen Klientinnen und Klienten an.
Wingwave® findet Anwendung gegen Stress, im Leistungscoaching, bei Ängsten (z.B. Flugangst oder Zahnarztangst) aber auch bei Traumata, die sich während eines Coachings plötzlich zeigen können. Einer meiner fachlichen Schwerpunkte ist “vererbtes Trauma”, das sich ebenfalls erfolgreich mit Wingwave® verarbeiten lässt. Da Menschen mit Traumata besonders behutsam zu behandeln sind und man nicht einfach” ein Trauma wegwinken” sollte ohne zu wissen, was man tut, habe ich meine WingWave®-Coaching-Ausbildung noch mit einer integralen traumatherapeutischen Ausbildung ergänzt.
Flugangst adé!
Marion Klimmer war es, die mich ermutigt hat, selbst die Wingwave®-Ausbildung zu machen und meine Klientinnen und Klienten damit noch effizienter und nachhaltiger zu unterstützen. Das war eine super Entscheidung, denn Wingwave® ist nicht nur effizient und nachhaltig, sondern auch wissenschaftlich untersucht. Fliegen ist für mich kein Thema mehr. Ich bin sogar mit einer Piper und einer Cessna geflogen und habe alles nachgeholt, was ich in den letzten Jahren verpasst habe: London, Zürich, Pisa... Marion und ich haben uns sogar mit unseren Familien zum Frühstück in Südafrika getroffen - noch nicht für ihr sensationelles Golfcoaching (ich bin noch Anfänger), sondern einfach, weil ich es kann.
Wie funktioniert Wingwave®?
Wir machen uns eine Entdeckung von Francine Shapiro aus dem Jahr 1987 zunutze: das Erzeugen von "wachen" REM-Phasen (Rapid Eye Movement). Menschen durchlaufen diese REM-Phasen normalerweise nur im nächtlichen Traumschlaf. Beim Wingwave® testen wir zuerst kinesiologisch, welche Stressoren vorliegen. Das geschieht mit dem sogenannten Myostatik-Test über die Hand des Klienten. Dabei halten Sie Daumen und Zeigefinger so zusammen, als würden Sie den Schlussstein einer Brücke festhalten. Bei Themen, Gefühlen oder Glaubenssätzen, die uns stressen, testet der Myostatiktest schwach. Das bedeutet, ich werde in der Lage sein, die Finger zu öffnen. Sind Sie stressfrei, dann wird mir das nicht gelingen. Zur Lösung des Stressors bewege ich meine Finger oder einen Stift so vor Ihren Augen, dass Ihr Blick gezielt von rechts nach links gelenkt wird. Das schaut von außen wie “winken” aus, weswegen viele auch davon sprechen, sich ihre Probleme “wegwinken” zu lassen.
Wie von der Gehirnforschung bestätigt, lösen diese wachen REM-Phasen, also die Augenbewegungen der KlientInnen, deutlich stressmindernde Reaktionen in verschiedenen Gehirnarealen aus. Sie können dies am eigenen Leib spüren, aber auch der kinesiologische Test wird stark testen. Dann wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben.
Die Bewegung der Augen wirkt sich also positiv auf unser Mindset aus. Immer geht es jedoch um die abwechselnde rechts-links-Stimulation der Nervenbahnen. Natürlicherweise kommt das bei uns über die Augen im Schlaf vor. Es funktioniert aber auch, wenn die Stimulation auditiv über die Ohren durch Wechseltöne oder kinästhetisch durch Klopfen von Knien, Oberarmen oder Schultern stattfindet. Das können Sie für sich nutzen!
Was können Sie für sich bei Flugangst tun?
Sie haben einen Flug vor sich und es graut Ihnen jetzt schon? Oder Sie können den Flug verdrängen, aber im Flieger kommt das große Schlottern?
Dann probieren Sie mal das:
Sie setzen sich hin, kreuzen (!) die Arme und legen die Hände auf den Oberschenkeln ab. Dann klopfen Sie rechts-links-rechts-links... in Ihrem Tempo, immer abwechselnd mit den Händen. Denken Sie dabei an das, was Sie stresst oder Ihnen Angst macht. Fühlen Sie Ihre Angst. Klopfen und atmen Sie ruhig weiter. Sie werden merken: nach ein paar Minuten werden Sie sich ruhiger fühlen.
Sollten Sie damit gar nicht zurecht kommen, dann liegt vielleicht noch ein Thema dahinter, das gelöst werden möchte. In dem Fall rufen Sie mich gerne an und ich schaue, wie ich Ihnen helfen kann.